Das Profil einer Realschülerin/eines
Realschülers
Ein durchschnittlich bis gut begabter Schüler, der einigermaßen sicher im Lesen, Schreiben und Rechnen ist, kommt in der Realschule gut zurecht. Die Schüler, die beim Lernen noch ein wenig Anleitung brauchen, die ein bisschen pädagogischer Betreuung bedürfen, die sich immer mit ihren Fragen und Problemen an einen Lehrer wenden wollen und die gezielte, individuelle Förderung benötigen, sollten diese Schulform besuchen.
Der Unterricht der Realschule - der Name ist Programm - orientiert sich an der Lebenswirklichkeit, ist anschaulich, nicht theoretisch und abstrakt und beinhaltet viele Übungsphasen. Wer leicht lernen kann hat Erfolg, und nichts spornt mehr an als der Erfolg.
Misserfolg, schlechte Leistungen und Schulangst bilden einen Teufelskreis, dem nicht wenige Schüler auf Grund eines übertriebenen, falschen Ehrgeizes der Eltern nicht entrinnen können, und am Ende reicht es nur für einen Schulabschluß, weit unterhalb der eigentlichen Fähigkeiten der betroffenen Schüler.
Schule - ein ständiges Familiendrama oder Horrorszenario - das muß nicht sein.
Die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschulen beraten in der Regel die Eltern richtig und zutreffend bei der Wahl der richtigen Schule.